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| Mit den Ohren sehen: Klanglandschaften – Wahrnehmung – Musikunterricht (Soundscape) | ||||||||||||
| Dass sich Lissabon anders
anhört als München, dass eine Bergwiese in der Schweiz anders
klingt als eine Weide im Bayerischen Wald, ist nicht nur eine lustige
Idee, es lässt sich ganz konkret und praktisch erfahren. Denn man
kann durchaus eine Landschaft „mit den Ohren sehen“ (wie
R. Murray Schafer formuliert hatte). Er – und mit ihm und nach
ihm zahlreiche andere „soundscaper“ – haben darauf
aufmerksam gemacht, dass es bedeutsam und bereichernd für den Einzelnen
ist, wach und aufmerksam mit der gestalteten und ungestalteten akustischen
Umgebung umzugehen. – Im Kurs soll ein „Klangspaziergang“
durchgeführt werden, soll Gelegenheit gegeben werden, unter Anleitung
aus gesammelten Klängen am Computer selbst „Soundscapes“,
also akustische Landkarten oder Landschaftsbilder herzustellen oder
durch Montage, Schnitt, Kombination daraus eigene Klangbilder oder Klangpostkarten
zu machen. Angesichts einfach zu bedienender Programme handelt es sich
dabei um eine kreative Tätigkeit, die so oder so ähnlich auch
zum Thema von Musikunterricht werden kann. Am Schluss des Tages wird
Prof. Dr. Olias in einem Vortrag Ergebnisse und Überlegungen zur
Ästhetik und Didaktik der „Soundscapes“ vorstellen.
(Studientag in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München)
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Einmal wieder Streichorchester
spielen, sich gemeinsam mit Kollegen so richtig und intensiv unter kompetenter
Anleitung in ein „richtiges“ Stück reinknien (und dabei
den eigenen musikalischen Akku wieder etwas aufladen) – so könnte
die erste Komponente dieses Fortbildungsangebotes umschrieben werden.
Daneben soll aus der Praxis eines jahrelang bewährten Unterrichtskonzepts
zum Klassenmusizieren mit Streichinstrumenten berichtet werden (das
auch noch den Aspekt der Zusammenarbeit von Schule und Musikschule enthält).
Weiter steht der Besuch einer Probe des „Puchheimer Jugendkammerorchesters“
auf dem Programm – eines ganz besonderen Ensembles seiner Art
– und schließlich soll in einem Gesprächsforum die
Situation um die musikalische Arbeit an den Schulen (auch im Blick auf
die Streichinstrumente) zum Thema werden.
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| Klassensingen | ||||||||||||
| Für die meisten Musikpädagogen gehört das Singen im Klassenunterricht zu den ganz wichtigen und unverzichtbaren Anliegen. Dennoch oder gerade deshalb wird immer wieder die Frage gestellt, mit welchen Methoden und Materialien das Klassensingen musikalisch attraktiv, motivierend und ergiebig gestaltet werden kann. Solche sollen im Rahmen einer eintägigen Fortbildungsveranstaltung von verschiedenen Kollegen bzw. Autoren von Lehrbüchern vorgestellt, erprobt und diskutiert werden.
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| Musiklernen | ||||||||||||
| Der Musikpädagoge Wilfried Gruhn hat in vielen Veröffentlichungen, Vorträgen und Workshops Überlegungen, die neurobiologisch und kognitionstheoretisch fundiert sind, initiiert, verbreitet und in ihren praktischen Konsequenzen demonstriert. In diesem Zusammenhang hat er auch immer wieder auf die (bis dahin im deutschen Sprachraum wenig rezipierte und umgesetzte) Konzeption des amerikanischen Musikpädagogen Edwin Gordon hingewiesen. Deren besonderer Stellenwert kann darin gesehen werden, dass hier eine theoretisch dimensionierte Vorstellung von Musiklernen mit einer praktischen, methodisch genau durchdachten Konzeption verbunden ist. Aufgrund einer vorgesehenen Übungsphase ist die Teilnehmerzahl an der Fortbildung auf 25 beschränkt.
Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 26. April 2006 Nr. VI.6 - 5P4160.6-6 34 740 bekannt gegeben. Sie ist inzwischen abgeschlossen. |
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| Alte Musik in historischer Spielweise | ||||||||||||
| Seit einigen Jahrzehnten existieren Spezialensembles für Alte Musik (inzwischen nicht mehr nur der Barockzeit), die durch ihre Spielweise versuchen, sich an den Gepflogenheiten der Entstehungszeit zu orientieren. Mittlerweile gibt es ein „Studio für Historische Aufführungspraxis“ an der Münchner Musikhochschule, in dem ausgewiesene Spezialistinnen und Spezialisten solches Wissen an Studierende weitergeben. Sie werden bei dieser Veranstaltung auch im Rahmen der Lehrerfortbildung tätig werden. Im großen Ensemble und in Kammermusikgruppierungen sollen Spielweisen der historischen Aufführungspraxis an Werken des Hochbarock kennen gelernt, erprobt und vertieft werden, was auf mitzubringenden Instrumenten moderner, ggf. auch historischer Bauart (alle Streich- und Holzblasinstrumente) geschehen soll, die dann mit Tasteninstrumenten (Cembalo, Orgelpositiv) kombiniert werden. – In Gesprächen sollen außerdem unterschiedliche Einspielungen beispielhaft verglichen und die pädagogische und unterrichtliche Relevanz einer Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis diskutiert werden.
Die Fortbildungsveranstaltung wurde den Schulen mit KMS vom 10.03.2006 Nr. VI.6 5 P 4160.6-6. 9 401 bekannt gemacht.
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| Notation mit dem Computer | ||||||||||||
| Eine immer wieder gestellte Frage im Zusammenhang von Musikunterricht und Computereinsatz lautet, welche Notations-Software dem eigenen Anwenderprofil entspricht. Auf dem kommerziellen Sektor angebotene Kurse sind hier wenig hilfreich, da sie immer nur ein Produkt abdecken. Ziel dieses Kurses ist es, mit capella, Finale und Sibelius drei verbreitete Notationsprogramme kennen zu lernen und auszuprobieren. Hierzu werden die Programme zunächst einzeln vorgestellt; im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, ein Projekt (Partitur, Arrangement, Midi-Setting etc.) mit den unterschiedlichen Programmen zu realisieren. Aufgrund der vorhandenen Computerarbeitsplätze ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt. Bei der Anmeldung sollten Hinweise gegeben werden,
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| Vom Gedicht zum Hörspiel – kreative Arbeit mit dem Computer | ||||||||||||
In verschiedenen Jahrgangsstufen
sehen die Lehrpläne für das Fach Musik die Beschäftigung
mit der Vertonung von Texten oder Gedichten vor. Auch der funktionale
Einsatz von Musik ist immer wieder Thema. Hier bietet es sich an, mithilfe
des Computers eigene Versuche in dieser Richtung zu unternehmen.
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| Szenische Interpretation | ||||||||||||
Die „Szenische Interpretation“ ist ein inzwischen recht bekanntes und verbreitetes didaktisch-methodisches Konzept, das als körper-, handlungs- und erfahrungsorientiert charakterisiert werden kann. Es entstand in den 1980er Jahren in einem kollegialen Arbeitszusammenhang um Wolfgang Martin Stroh und Markus Kosuch; von beiden sind mittlerweile auch eine ganze Reihe einschlägiger Publikationen zum Thema „Szenische Interpretation“ erschienen.
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Verständigung über den (eigenen) Musikunterricht – bewährte und neue Perspektiven anhand konkreter Beispiele |
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Auch erfahrene Lehrkräfte sehen sich hin und wieder veranlasst, inne zu halten, Fragen zu stellen, Rückmeldungen zu wünschen, Hinweise aus anderen Blickwinkeln zu erhalten oder sich über fachliche und pädagogische Anliegen zu verständigen. Im gedrängten Alltag sind Zeit, Gelegenheit oder auch passende Gesprächspartner oft nicht zu finden. Eine Gruppe von Musikkolleginnen und -kol-legen aus verschiedenen Gymnasien innerhalb Münchens hat sich zusammengefunden, um eine derartige Verständigung anhand konkreter Beispiele des (eigenen) Musikunterrichts unter Beteiligung eines externen Gesprächspartners zu beginnen.
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| Workshop Jazzvioline | ||||||||||||
Ausgehend von rhythmischen Strichübungen zum Erlernen und Erfahren eines „swingenden“ Rhythmusgefühls (triolische Synkopierung), wird das einfache und erweiterte Bluesschema erlernt. Von sehr einfachen Jazztunes geht es zur 32-taktigen Grundform vieler Standards mit fortgeschrittenen Harmoniewechseln im Swingrhythmus und im Latinstyle. Freies Improvisieren, Einsatz der E-Violine und Effekte werden je nach Workshop-Verlauf in die Fortbildung eingebunden.
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Nähere Informationen zur Tagung „Leistung im Musikunterricht“ finden sich auf der MILU-Startseite unter „Unterrichtsforschung“.
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Die Veranstaltung richtete sich an Lehrkräfte, die in den vergangenen Jahren bereits an der mehrteiligen Lehrerfortbildung „Stimme! – Gesang, Sprache, Unterricht“ teilgenommen haben und dient der Vertiefung und Ergänzung der dort begonnenen Arbeit.
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Unter Podcasting versteht man Programmangebote, die als eine Serie von Audio- oder Videodateien im Internet und nach Themen sortiert für den Computer oder den MP3-Player (iPod) abonniert werden können. Da praktisch alle Jugendlichen MP3-Player und Internet nutzen, ist diese neue Form des Hörfunks ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebensrealität. Zudem sind viele Bildungsangebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten als Podcast verfügbar und als Ergänzung zum Unterricht gut geeignet. Ziel dieser Fortbildungsveranstaltung ist es, die Medienform „Podcast“ und deren Einsatzmöglichkeiten zu verstehen sowie zu lernen, selbst einen Podcast zu erstellen. Aufgeteilt in die Bereiche „Redaktion“ und „Produktion“ soll die Thematik von den Teilnehmern gemeinsam mit den Dozenten erarbeitet werden. Die Erstellung von Podcasts kann im schulischen Rahmen in vielfacher Weise genutzt werden, z. B. im Wahlunterricht oder als Projekt in einem P-Seminar der neuen Oberstufe. Als Voraussetzungen sind PC- und Internetkenntnisse in der Praxis sowie Grundkenntnisse in der Audio-Bearbeitung erforderlich.
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Das Fortbildungsangebot steht im Kontext der 12. Münchener Biennale 2010, dem internationalen Festival für neues Musiktheater, und wird mit Unterstützung der Stiftung „Neue Musik im Dialog“ durchgeführt. Es soll Anstöße für die eigene musikalische, musikästhetische und didaktische Orientierung im Bereich der neuen Musik bieten. In der Zusammenarbeit von Lehrkräften aus Realschule und Gymnasium, Musikwissenschaftlern und Musikpädagogen aus dem Hochschulbereich sowie Komponisten und Musikern soll das aktuelle Thema der Biennale, „Der Blick des Anderen“, didaktisch und unterrichtsbezogen beleuchtet werden. Die zweitägige Lehrerfortbildung setzt bei der praktischen Arbeit mit Neuer Musik an. Außerdem werden Methodenkonzepte zum Umgang mit Neuer Musik erprobt und reflektiert, und es wird die Vermittlungsproblematik im Umgang mit Neuer Musik thematisiert. Im Zentrum steht ein gemeinsamer Besuch einer Aufführung der Münchener Biennale am Abend des 29. April 2010. So wird die Fortbildung Musikpraxis, Aufführungsbesuch, Gespräch (mit Wissenschaftlern und Komponisten) sowie Fachdiskussionen enthalten.
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