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Hans-Ulrich Schäfer-Lembeck (Hg.): Klassenmusizieren als Musikunterricht!? Theoretische Dimensionen unterrichtlicher Praxen
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| Zum Inhalt:
Klassenmusizieren wird eine unterrichtliche Praxis genannt, die an immer mehr allgemeinbildenden Schulen verwirklicht wird. Dazu kann gefragt werden, ob es sich dabei um einen modischen Trend handelt, eine kulturindustrielle Eskapade oder um eine ernstzunehmende, ja sogar notwendige Strategie. Musikpädagogische Reflexion und Theoriebildung müssen also versuchen zu klären, ob es musikalisch und pädagogisch verantwortbar ist, so zu verfahren, welches die Leitvorstellungen und Begründungen sind, die für klassenmusikalische Aktivitäten angeführt werden und wie sie sich von denen unterscheiden, die sonst für den Musikunterricht gegeben werden. Zur Erörterung dieser Thematik fand im Juni 2005 in der Hochschule für Musik und Theater in München ein wissenschaftliches Symposion statt, dessen Beiträge in diesem Band dokumentiert sind. Die
Beiträge: Jürgen Vogt (Hamburg): „Adorno revisited“ oder: Gibt es
eine ‚Kritik des Klassenmusikanten‘ ohne kritische Theorie der Musikpädagogik? Bernhard Hofmann (Regensburg): Musik machen – Wissen erwerben Heinz Geuen (Köln): „Das Ordnen des Tuns“: Musikmachen im Klassenverband als integratives
Unterrichtsprinzip Stefan Orgass (Essen): Mindestanforderungen
an das unterrichtliche Klassenmusizieren aus bedeutungs-, interaktions- und
bildungstheoretischer Sicht Christian Rolle (Saarbrücken): Klassenmusizieren als ästhetische Praxis? Christopher Wallbaum (Leipzig): Klassenmusizieren als einzige musikalische Praxis im Zentrum von
Musikunterricht? Christoph Schönherr (Hamburg): Kann das Klassenmusizieren den Musikunterricht ersetzen? Werner Jank (Mannheim): Plädoyer
für Artenvielfalt Ludwig Striegel (Mainz): Klassenmusizieren
als integratives Unterrichtskonzept – das Mainzer Modell |
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